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Klima und Reisezeit in Peru

Klima

Peru unterteilt sich grob in drei Landschafts- und Klimazonen: Küste, Hochland und Regenwald. Die Küstenregion, geprägt durch Wüsten, lange Strände und fruchtbare Täler, erstreckt sich über 3.000 Kilometer entlang des Pazifiks und entspricht ca. 11 Prozent der Gesamtfläche Perus. Hier lebt rund die Hälfte aller Einwohner. Während es im Norden ganzjährig sonnig ist, herrscht im Süden ein gemäßigtes Klima mit wenigen Niederschlägen, aber mit hoher Luftfeuchtigkeit und häufigem Nebel.

Das Hochland, auch Sierra genannt, hat einen Anteil von 30 Prozent am Staatsgebiet und wird von ca. 36 Prozent der Peruaner bewohnt. Geprägt wird die Region durch das Andengebirge mit Höhen von bis zu 6.800 Metern. Dort herrscht trockenes, gemäßigtes Klima mit starken Tag-Nacht Temperaturschwankungen zwischen 0 und 20 Grad Celsius.

Den mit 59 Prozent flächenmäßig größten Anteil an der Gesamtfläche Perus besitzt die Regewaldregion. Im Amazonasgebiet leben 11 Prozent der Einwohner. Die Region, in der sich auch die größten Naturschutzgebiete Perus befinden, wird durch die typisch tropische Vegetation geprägt. Hier herrscht ganzjährig ein tropisch feuchtes Klima.

In Peru wird grob zwischen zwei Jahreszeiten unterschieden, der Trockenzeit (peruanischer Winter) und der Regenzeit (peruanischer Sommer). Die Trockenzeit fällt in die Monate Juni bis September. In diesen Monaten ist es sonnig, in den Höhenlagen jedoch etwas frisch. Die Regenzeit dauert von November bis März. In diesen Monaten regnet es in manchen Regionen besonders häufig. Die Temperaturen sind etwas höher als in der Trockenzeit, kühlen nachts aber ab. Das Wetter in den restlichen Monaten April, Mai und Oktober ist sehr wechselhaft und vergleichbar mit den Temperaturen in Deutschland.

Beste Reisezeit

Peru kann man prinzipiell ganzjährig bereisen. Jede Region hat aber seine klimatischen Besonderheiten, die bei der jeweiligen bevorzugten Reiseart bedacht werden sollten.

An der Küstenregion ist das Wetter ganzjährig gemäßigt. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch und im Süden bildet sich zuweilen sehr dichter Nebel. Im Sommer (Regenzeit), von November bis März, ist die Küste wenig bewölkt, sonnig, der Nebel verzieht sich und die Temperaturen steigen auf über 30 Grad Celsius. Für einen Badeurlaub eignen sich Perus Strände im Allgemeinen jedoch weniger gut, da die Wassertemperaturen ganzjährig relativ kühl sind.

Wer gerne wandert, die Andenregion besuchen und bergsteigen möchte, reist am besten zwischen April und Oktober, während der Trockenzeit. Die Tage sind sonnig, in der Nacht kühlt es ab und ab und an fällt ein wenig Regen. In den Monaten November bis März (Regenzeit) kann es hingegen passieren, dass Straßen und Wege durch starke Regenfälle schlammig oder sogar unpassierbar sind. Eine Wanderung zu Machu Picchu sollte daher am besten in der Trockenzeit geplant werden.

Die Regenwaldregion ist ganzjährig von kurzen, aber heftigen Regenfällen und hoher Luftfeuchte geprägt. In der Trockenzeit regnet es nur wenig. Die ideale Reisezeit für diese Region sind deshalb die Monate von April bis Oktober.