Feiertage und Weltkulturerbe
Lokale Feiertage
Costa Ricas Feiertage sind überwiegend katholisch geprägt und werden häufig mit Familienfesten, Prozessionen und Paraden begangen. Zu den landesweiten gesetzlichen Feiertagen zählen:
- 1. Januar – Neujahr
- März/April – Gründonnerstag und Karfreitag (Semana Santa, beweglich)
- 11. April – Juan-Santamaría-Tag (Gedenken an den Nationalhelden)
- 1. Mai – Tag der Arbeit
- 25. Juli – Annexion der Provinz Guanacaste (Nicoya)
- 2. August – Tag der Jungfrau von Los Ángeles (Landespatronin)
- 15. August – Mariä Himmelfahrt / Muttertag
- 15. September – Unabhängigkeitstag
- 1. Dezember – Tag der Abschaffung des Militärs (1948)
- 25. Dezember – Weihnachten
Einige Feiertage werden auf den folgenden Montag verlegt. An Feiertagen können Geschäfte, Banken und Behörden geschlossen sein. In der Karwoche (Semana Santa) ruht vielerorts das öffentliche Leben.
UNESCO Weltkulturerbe
Costa Rica beheimatet vier UNESCO-Welterbestätten – drei Natur- und eine Kulturstätte:
Naturstätten:
- Nationalpark Isla del Coco / Kokos-Insel (1997)
- Área de Conservación Guanacaste (1999)
- Talamanca-La-Amistad-Reservate / Nationalpark La Amistad (1983, grenzübergreifend mit Panama)
Kulturstätte:
- Präkolumbische Häuptlingssiedlungen mit den Steinkugeln von Diquís (2014)
Zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO zählt außerdem die Tradition der Ochsentreiber und der handbemalten Ochsenkarren (carretas), die als nationales Symbol Costa Ricas gelten.