Land und Leute
Guatemala liegt in Zentralamerika, im Herzen der Maya-Welt, eingerahmt von Mexiko, Belize, Honduras und El Salvador sowie der Pazifikküste im Westen und der Karibikküste im Osten. Rund die Hälfte der etwa 15 Millionen Einwohner sind Maya und haben ihre jahrhundertealten Traditionen oftmals bewahrt. Amtssprache ist Spanisch; daneben sind 22 Maya-Sprachen sowie Xinca und Garífuna anerkannt.
Das kleine Land besitzt mehrere Klimazonen und ganz unterschiedliche Landschaften mit reicher Flora und Fauna. Guatemala überrascht mit reizenden Kolonialstädten, imposanten Vulkanen, kühlem Hochland, farbenfrohen Märkten, dichtem Dschungel und geheimnisvollen Maya-Stätten. Dank der überschaubaren Größe sind die Wege kurz, sodass sich das facettenreiche Land bequem in rund zwei Wochen erkunden lässt. Spannend sind zudem Länderkombinationen, etwa mit dem südlichen Mexiko oder Belize.
Geomorphologisch lässt sich Guatemala in vier Regionen einteilen: die an den Pazifik grenzende „Costa Sur" (Südküste) mit Trockenwald und schwarzem Sand; das zentrale Hochland „Altiplano", von Gebirgsketten und Vulkanen durchzogen und am dichtesten besiedelt; den überwiegend trockenen „Oriente" rund um den Izabal-See im Osten; sowie den „Petén" im Norden, die größte Region, geprägt von tropischem Regenwald.
Mentalität
Guatemala ist ein Land großer kultureller Vielfalt, in dem Maya, Ladinos, Garífuna und Xinca zusammenleben. Gemeinschaft und Familie spielen eine zentrale Rolle, das Leben folgt oft einem ruhigeren Rhythmus. Gastfreundschaft wird großgeschrieben: Wer offen und interessiert auf die Menschen zugeht, wird herzlich willkommen geheißen.
Tipp: Wenn Sie sich auf die guatemaltekische Mentalität und den entspannten Rhythmus des Landes einlassen, erleben Sie Guatemala von seiner schönsten Seite.