Klima und Reisezeit Paraguays

Klima & Regionen nach Jahreszeiten

Paraguay hat ein überwiegend subtropisches Klima. Statt klassischer vier Jahreszeiten prägen eine heiße, feuchte und eine mildere, trockenere Phase das Jahr. 

Auch die genauen Bedingungen unterscheiden sich je nach Region deutlich: Im Osten (Región Oriental) rund um Asunción und Encarnación ist es subtropisch, fruchtbar und grün. Der Westen, der weite Chaco, ist eine heiße, trockene Savannen- und Dornbuschregion, in der die Temperaturen im Hochsommer besonders extrem werden – im Februar liegen die Durchschnittswerte bei etwa 35 °C, an einzelnen Tagen deutlich über 40 °C. Im äußersten Norden reicht zudem das Pantanal-Feuchtgebiet bis nach Paraguay hinein.

Im Südsommer (etwa November bis März) ist es häufig heiß und schwül. In Asunción liegen die Tageshöchstwerte oft bei 32 bis 35 °C, dazu kommen regelmäßige, teils kräftige Schauer und Gewitter. Der Südwinter (etwa Juni bis August) ist milder und meist trockener, mit angenehmen Tageswerten um 20 bis 25 °C; nachts kann es auf 10 bis 15 °C abkühlen. Kurze Regenschauer sind grundsätzlich das ganze Jahr über möglich.

Beste Reisezeit

Als beste Reisezeit für das ganze Land gelten die Monate März bis September: Dann sind die Temperaturen angenehmer und Ausflüge weniger anstrengend. Besonders der heiße Chaco lässt sich in diesen kühleren Monaten gut bereisen, was zugleich ideale Bedingungen für Tierbeobachtungen bietet. Wer den Karneval von Encarnación erleben möchte, reist dagegen in den Hochsommer (Februar/März) – dann sollten Sie sich auf Hitze und Schwüle einstellen.

Tipp: Die Sonne hat besonders im Südsommer sehr hohe UV-Werte. Kopfbedeckung, Sonnencreme und Sonnenbrille gehören ganzjährig ins Gepäck; für die kühleren Monate und Abende empfiehlt sich zusätzlich ein Pullover oder eine leichte Jacke, dazu Regenschutz.