Essen und Trinken in Panama
Panamas Küche ist ein Schmelztiegel aus indigenen, spanischen, afrikanischen und karibischen Einflüssen – in der weltoffenen Hauptstadt kommt internationale Gourmetküche hinzu. Dank der Lage zwischen Pazifik und Karibik spielen frischer Fisch und Meeresfrüchte eine Hauptrolle, dazu Reis, Bohnen, Kochbanane und Mais.
Typische Gerichte
Das Nationalgericht ist Sancocho, eine kräftige Hühnersuppe mit Yamswurzel (ñame) und dem aromatischen Kraut Culantro. Beliebt sind außerdem Arroz con Pollo (Reis mit Huhn), Ceviche – vor allem aus dem lokalen Fisch Corvina –, das frittierte Frühstücksbrot Hojaldre, knusprige Patacones (gebratene grüne Kochbananen), Carimañolas (gefüllte Yuca-Teigtaschen) und der reichhaltige Meeresfrüchte-Reiseintopf Guacho de Mariscos. An der Karibikküste und auf Bocas del Toro wird oft mit Kokosmilch gekocht; in Guna Yala (San Blas) locken frischer Fisch und Languste.
Getränke
Erfrischend sind die frischen Fruchtsäfte (chichas) sowie Chicheme, ein süßes Getränk aus Mais, Milch und Zimt. Ein besonderes Highlight ist der Kaffee: Im Hochland um Boquete (Chiriquí) wächst mit dem Geisha-Kaffee einer der besten und teuersten Kaffees der Welt. An alkoholischen Getränken sind der Seco Herrerano (die Nationalspirituose aus Zuckerrohr), Rum (z. B. Ron Abuelo) sowie lokale Biermarken wie Balboa, Panamá, Atlas und Soberana beliebt.
Tipp: Anders als in vielen Nachbarländern ist das Leitungswasser in Panama-Stadt und im Großteil des Landes trinkbar. In Bocas del Toro, Guna Yala (San Blas), Darién und abgelegenen Orten sollten Sie jedoch zu abgefülltem Wasser greifen.