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Küstenlandschaft bei Barahona in der Dominikanischen Republik mit grünen Bergen, blauem Meer und blühenden Bougainvilleen.

Informationen über die Dominikanische Republik

Gateway Lateinamerika

Gesundheitliche Hinweise und Reisemedizin für die Dominikanische Republik

Impfungen

Für die Einreise aus Deutschland in die Dominikanische Republik sind aktuell keine Impfungen verpflichtend. Eine Ausnahme gilt nur, wenn die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet erfolgt – in diesem Fall muss eine gültige Gelbfieberimpfung nachgewiesen werden.

Reisende sollten darauf achten, dass Standardimpfungen gemäß dem Impfkalender der STIKO (Ständige Impfkommission) bei Erwachsenen und Kindern auf dem aktuellen Stand sind. Darüber hinaus werden für Reisen in die Dominikanische Republik folgende Reiseimpfungen empfohlen: Hepatitis A (für alle Reisenden), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition zusätzlich: Hepatitis B, Dengue-Fieber, Typhus, Tollwut und ggf. Cholera.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in der Dominikanischen Republik variiert stark je nach Region und Einrichtung. In der Hauptstadt Santo Domingo erreichen private Kliniken teilweise europäisches Niveau. In ländlichen Gebieten und im öffentlichen Gesundheitssektor hingegen bestehen deutliche Defizite, insbesondere bei der personellen Ausstattung, medizinischen Geräten, Logistik und Hygiene.

Die Behandlungskosten in Arztpraxen und privaten Krankenhäuser sind häufig deutlich höher als in Deutschland und müssen in der Regel vorab bezahlt werden. Wer nicht zahlen kann, wird oft in der Klinik zurückgehalten, bis entweder eine Kostenübernahmeerklärung der Auslandskrankenversicherung oder eine vollständige Bezahlung der offenen Rechnungen erfolgt. Eine bloße Bestätigung über das Bestehen einer Auslandskrankenversicherung oder eine vorläufige Kostenübernahmeerklärung der Versicherung reicht nicht immer aus.

Empfehlungen:

  • Der Abschluss einer Auslandsreisekranken- und Rückholversicherung ist dringend anzuraten.
  • Individuelle Reiseapotheke mitnehmen und vor Hitze schützen. Reisende sollten Mittel gegen Durchfall, Fieber und kleinere Wunden mitnehmen.
  • Bereits bei der Aufnahme in ein privates Krankenhaus, zumindest aber frühzeitig vor der Entlassung, sollten die Zahlungsmodalitäten geklärt werden.
  • Lassen Sie sich von der Klinik eine verbindliche Bestätigung geben, dass am Ende der Behandlung keine offenen Rechnungen mehr bestehen.
  • Eine Liste mit Ärzten und Krankenhäusern finden Sie auf der Webseite der deutschen Botschaft in Santo Domingo.

Mückenschutz

Ein sorgfältiger Mückenschutz ist besonders wichtig, um sich vor übertragbaren Krankheiten zu schützen. Der wirksamste Schutz besteht darin, Stiche möglichst zu vermeiden – etwa durch das Tragen von heller, langer und dichter Kleidung, die Nutzung von Insektenschutzmitteln sowie das Schlafen unter Moskitonetzen oder den Aufenthalt in klimatisierten Räumen.

Repellents mit den Wirkstoffen DEET oder Icaridin gelten weltweit als besonders effektiv. Für einen umfassenden Schutz empfiehlt es sich außerdem, Kleidung und Moskitonetze zu imprägnieren, um das Risiko von Insektenstichen weiter zu verringern.

Durchfallerkrankungen

Zur Vermeidung gelegentlich vorkommender Durchfallerkrankungen sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  • Vermeiden Sie grundsätzlich Leitungswasser und trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs.
  • Kohlensäurehaltiges Flaschenwasser bietet den Vorteil, dass sich bereits geöffnete Flaschen leichter erkennen lassen.
  • Verwenden Sie auch zum Zähneputzen und Geschirrspülen möglichst Trinkwasser.
  • Steht kein Flaschenwasser zur Verfügung, greifen Sie auf gefiltertes, abgekochtes oder desinfiziertes Wasser zurück.
  • Nahrungsmittel kochen oder schälen Sie sie am besten selbst.
  • Schützen Sie Lebensmittel vor Fliegen.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich die Hände mit Seife – insbesondere vor dem Essen und der Zubereitung von Speisen.
  • Desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel, wenn möglich.

Sonnenschutz

Die Sonneneinstrahlung in der Karibik ist besonders stark. Daher ist es wichtig, beim Sonnenbaden eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden und die intensive Mittagssonne möglichst zu meiden.

HInweis: Bitte beachten Sie, dass diese Informationen nicht den Besuch eines Arztes ersetzen. Vor Ihrer Reise  ist es ratsam, Ihren Hausarzt oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner zu konsultieren.