Essen und Trinken in der Dominikanischen Republik

Die dominikanische Küche, „La Comida Criolla", ist eine aromatische Mischung aus spanischen, afrikanischen und indigenen Einflüssen – bodenständig, herzhaft und vielfältig.

Typische Gerichte

Das Frühstück (Desayuno) fällt oft herzhaft aus: Klassiker ist Mangú, ein Brei aus grünen Kochbananen, dazu „Los Tres Golpes" (gebratene Salami, Ei und frittierter Käse). Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen (Almuerzo), bei dem fast täglich La Bandera Dominicana („die dominikanische Flagge") auf den Tisch kommt: weißer Reis, rote Bohnen und geschmortes Fleisch, häufig begleitet von Tostones (doppelt frittierte Kochbananenscheiben). In Küstenregionen wird gern fangfrischer Fisch in Kokossauce serviert. Abends (Cena) sind herzhafte Snacks wie Empanadas oder Quipes beliebt, ein Highlight ist Mofongo aus zerstampften Kochbananen mit Knoblauch. Landesweit bekannt ist außerdem der Sancocho, ein reichhaltiger Eintopf. Vegetarier kommen mit der vielfältigen Beilagenkultur (Reisvariationen, Yuca, Avocado) gut zurecht – einfach „sin carne" (ohne Fleisch) bestellen. Zum Dessert lohnt sich Habichuelas con Dulce, eine süße Creme aus Bohnen und Kokosmilch.

Getränke

Erfrischend sind frisch gepresste Fruchtsäfte wie Chinola (Maracuja), Kokoswasser direkt aus der Frucht und der beliebte Morir Soñando (Orangensaft mit Milch). Ein starker, süßer Cafecito gehört zu jeder Tageszeit dazu. Am Abend gehören ein gut gekühltes lokales Lagerbier (z. B. Presidente) und das traditionelle Kräuterelixier Mama Juana zum karibischen Lebensgefühl.

Achtung! Beim Wasser ist Vorsicht geboten: Bitte trinken Sie kein Leitungswasser, sondern stets industriell abgefülltes Trinkwasser („Agua Purificada"), das überall erhältlich ist.