Reittour durch das östliche Uruguay
Montevideo – Rocha – Cabo Polonio – José Ignacio · ab/bis Montevideo
Neun Tage im Sattel durch Uruguays wilden Osten: einsame Atlantikstrände, die Wanderdünen von Cabo Polonio, Palmenhaine und Lagunen im UNESCO-Biosphärenreservat Rocha. Auf kräftigen Criollo-Pferden, mit langen Galoppaden, Asado am Feuer und Nächten in charmanten Strandhotels und Estancias.
* 9-tägige Rundreise ohne Langstreckenflüge
Reisedetails:
- Reiseart:
- Gruppenreise
- Dauer:
- 9 Tage
- Teilnehmer:
- ab 4 Teilnehmern
- Reiseleitung:
- Englisch sprechend
- Reiseroute:
- ab/bis Montevideo
- Flexibilität:
- feste Reisetermine
Highlights:
- geführte Reitreise in der Kleingruppe
- auch privat ab 2 Personen buchbar
- Reitkenntnisse erforderlich – geeignet für sichere, geübte Reiter
- Gepäcktransfer, Vollverpflegung (bis auf Getränke) und Reiseleitung inklusive
„Uruguay" bedeutet in der Guaraní-Sprache „Fluss der bunten Vögel" – und genau dorthin führt Sie diese Reitreise: zu traditionellen Estancias, in das UNESCO-Biosphärenreservat der östlichen Feuchtgebiete und an die endlosen Atlantikstrände der Provinz Rocha. Kolibris, Flamingos, Eisvögel und Nandus begleiten Sie, geritten wird auf kräftigen, gut ausgebildeten Criollo-Pferden – mit vielen langen Galoppaden über feste Sandstrände und weite Weiden.
Auf dieser Reise werden bewusst nur zwei Pferdegruppen für die gesamte Tour eingesetzt, damit Sie eine echte Bindung zu Ihrem Pferd aufbauen können. Ein oder mehrere Ersatzpferde begleiten die Gruppe. Geritten werden uruguayische Criollos und Criollo-Kreuzungen – kräftige, charakterfeste Pferde mit exzellentem Schritt, die aus im 17. Jahrhundert aus Spanien eingeführten Pferden gezüchtet wurden und ideal an das Gelände angepasst sind. Verwendet werden lokale Westernsättel mit Schaffell und Neck Reining (einhändiges Reiten); die Reiseleitung hilft Ihnen bei der Umstellung.
Programm
Ihre Reitreise beginnt in Montevideo, im ruhigen Villenviertel Carrasco. Nach der Ankunft bleibt Zeit zum Ankommen, bevor Sie am Nachmittag die Küstenstadt bei einer geführten Tour kennenlernen: Sie besuchen den legendären Mercado del Puerto, wo Sie zu Mittag essen, und probieren bei einer Mate-Verkostung das Nationalgetränk der Uruguayer. Dieser Tag ist zugleich der richtige Moment, um Geld zu wechseln oder Bargeld abzuheben – für Getränke, Souvenirs und Trinkgelder. Auf der weiteren Route entlang der Ostküste gibt es nur wenige Gelegenheiten dazu. (M)
- Gehobene Mittelklasse:
Hotel Cottage, Montevideo
Heute beginnt das eigentliche Abenteuer. Nach einem kurzen Transfer zu den Pferden reiten Sie drei bis vier Stunden in Richtung Küste. Mittags erwartet Sie ein Picknick am Meer – mit Bad im Atlantik oder einer ausgiebigen „Siesta", bei der Sie feststellen werden, wie bequem Gaucho-Sättel nicht nur zum Reiten, sondern auch zum Schlafen sind. Am Nachmittag folgt das Highlight: ein zügiger Ritt über den menschenleeren Strand von Barra del Chuy. Kaum ein Besucher verirrt sich hierher – kilometerlang begleiten Sie nur weißer Sand und Ozean. 22 Kilometer weiter südlich erreichen Sie La Coronilla. Abends stoßen Sie mit einem Cocktail auf Ihren ersten langen Ritt an. (F/M/A)
- Gehobene Mittelklasse:
Hotel Parque Oceánico, La Coronilla
Nach dem Frühstück fahren Sie in die Provinz Rocha – für viele die schönste Region Uruguays, mit unberührten Stränden, smaragdgrünen Küstenabschnitten und einem weitverzweigten Netz aus Lagunen. Im Hotel Parque Oceánico erwartet Sie ein traditioneller sonntäglicher Asado, das uruguayische Grillfest. Am Nachmittag geht es weiter zu einer nahegelegenen Estancia: Hier lernen Sie Ihre Pferde kennen, die Sie die gesamte Reise über begleiten werden, und unternehmen einen ersten, entspannten Ausritt über die weiten Felder. Rechtzeitig zum wohlverdienten Abendessen kehren Sie zum Hotel zurück. (F/M/A)
- Gehobene Mittelklasse:
Übernachtung im Hotel Parque Oceánico, La Coronilla
Nach dem Frühstück reiten Sie südwärts, im Wechsel über Strände, Wanderdünen, durch Pinienwälder und über Küstenhügel – mit etwas Glück beobachten Sie dabei jagende Delfine. Ihr Ziel ist der weitläufige Nationalpark Santa Teresa mit seiner mächtigen Festung, 1762 von den Portugiesen begonnen und ein Jahr später von den Spaniern erobert.
Nach einem Picknick reiten Sie über Waldwege hinunter zum Strand, vorbei an einem im Sand versunkenen Schiffswrack – eines von vielen an dieser gefürchteten Küste. Auch Cabo Polonio verdankt seinen Namen einer gesunkenen spanischen Galeone; Charles Darwin dagegen sammelte hier mit der „Beagle" unbeschadet Arten und formulierte erste Gedanken zu seiner Evolutionstheorie. Nach etwa zwei Stunden Nachmittagsritt erreichen Sie das Fischerdorf Punta del Diablo. (F/M/A)
- Gehobene Mittelklasse:
Terrazas de la Viuda, Punta del Diablo
Nach dem Frühstück bringt Sie ein kurzer Transfer zu den Pferden. Der heutige Ritt führt durch eine nahezu unberührte Landschaft aus Palmenhainen und wechselnden Ökosystemen – ein Paradies für alle, die Flora und Fauna Uruguays aus nächster Nähe erleben wollen.
Nach einem Picknick unterwegs erreichen Sie zum Sonnenuntergang die Ufer der Laguna Negra, eines der größten Süßwasser-Naturschutzgebiete des Landes. Gerade rechtzeitig geht es hinauf auf den Cerro de la Virgen: Der Blick über Lagune, Palmen und Küste ist überwältigend. Nach dem Besuch des Ficus-Waldes bringt Sie ein Transfer in das Fischerdorf Valizas. (F/M/A)
- Einfache Mittelklasse:
Posada Valizas
Der Tag beginnt mit einem Spaziergang zum Arroyo Valizas, den Sie per Boot überqueren – auf der anderen Seite warten die Pferde. Sie reiten durch ein von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichnetes Gebiet nach Cabo Polonio, jenes verwunschene Fischerdorf, das nur zu Pferd, zu Fuß oder mit Geländefahrzeugen erreichbar ist.
Nach dem Mittagessen im Strandrestaurant La Perla besuchen Sie den Leuchtturm und die Seelöwenkolonie – eine der größten Populationen weltweit; mit etwas Glück zieht sogar ein Wal vorbei. Zeit zum Baden bleibt ebenfalls, bevor Sie zurück zum Arroyo Valizas reiten und per Boot übersetzen. (F/M/A)
- Einfache Mittelklasse:
Posada Valizas
Nach dem Frühstück führt der Morgenritt über lokale Pfade, Strandabschnitte und Estancias zur Laguna de Castillos. Hoch über der Lagune genießen Sie ein Picknick mit weitem Blick über das Wasser – ein Vogelparadies, in dem Sie Flamingos, Eisvögel und Nandus beobachten können. Anschließend erreichen Sie den Ombú-Wald von Barra Grande und reiten durch die Feuchtgebiete, das Herzstück des Biosphärenreservats.
Nach einem traditionellen Mittagessen bringt Sie ein Transfer an Ihr nächstes Ziel in der Nähe des mondänen Fischerdorfs José Ignacio, wo Sie den Rest des Tages entspannen können.
- Gehobene Mittelklasse:
La Viuda de José Ignacio
Heute erleben Sie das Landleben Uruguays hautnah: Beim Morgenritt über die Felder der Estancia helfen Sie den Gauchos beim Zusammentreiben der Rinder und bei den täglichen Arbeiten – authentischer geht es nicht. Anschließend wechseln Sie das Fortbewegungsmittel und erkunden den Arroyo Anastasio per Kajak, gefolgt von einem typischen Picknick mit „Chivitos", dem uruguayischen Nationalgericht.
Am Nachmittag reiten Sie zum Strand, wo sich das Zusammenspiel von Ozean und Lagune zu einer der schönsten Landschaften der Ostküste fügt. Den Abend beschließen Sie bei einem Abendessen in einem lokalen Restaurant. (F/M/A)
- Gehobene Mittelklasse:
La Viuda de José Ignacio
Nach dem Frühstück steigen Sie ein letztes Mal in den Sattel und reiten hinunter an den Strand – ein Abschied vom Atlantik und von den Pferden, die Sie eine Woche lang begleitet haben.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen bringt Sie der Transfer zurück nach Montevideo. Von hier aus treten Sie Ihre Heim- oder Weiterreise an. (F/M)
Bilder
Termine
- 01.- 09. November 2026
- 15. -23. November 2026
Preise
Preis pro Person inkl. Vollverpflegung (ohne Getränke)
| Angebot | Gehobene Mittelklasse |
|---|---|
| Doppelzimmer | ab $ 5.960,- |
| Einzelzimmerzuschlag | ab $ 915,- |
- 8 Übernachtungen in ausgewählten Unterkünften in Uruguay
- Private Transfers und Touren für die Gruppe
- Englisch sprechende Reiseleitung
- Verpflegung gemäß Programm (F = Frühstück (8x), M = Mittagessen (8x), A = Abendessen(7x))
- Eintritte zu allen im Reiseverlauf genannten Museen, Naturreservaten und Nationalparks
- Langstreckenflüge
- Mahlzeiten, die nicht im Reiseverlauf genannt sind
- Getränke zu den Mahlzeiten
- Trinkgelder für Reiseleitung und Fahrer
- Fähr- und Flugtickets von und nach Montevideo
- Reise- und Krankenversicherung (verpflichtend)
- Kleingruppenzuschlag: ca. € 1.220,- pro Person bei Reisen mit weniger als 4 Teilnehmern
- Gewichtszuschlag: ca. € 350,- pro Person ab 95 kg Körpergewicht – für ein zusätzliches Pferd, damit Reiter und Pferd sicher und entspannt unterwegs sind
Empfohlene Ausrüstung
Eine geeignete Reise-Krankenversicherung ist verpflichtend. Die Teilnehmer müssen über die für diese Tour notwendigen Reitkenntnisse verfügen. Das Tragen eines eigenen Reithelms wird dringend empfohlen. Vor Tourbeginn ist eine Haftungserklärung zu unterzeichnen. Änderungen des Reiseverlaufs aus nicht beeinflussbaren Gründen bleiben vorbehalten.
Weiterhin einpacken sollten Sie leichte Reitkleidung, Sonnenschutz, Insektenschutzmittel, warme Jacke oder Pullover, Hut (Sonne/Regen), Schuhwerk (Stiefel oder Sneaker plus Chaps), Badesachen und Regenkleidung. Kamera und Fernglas lohnen sich für Vogelbeobachter. Das Gepäck wird per Fahrzeug von Unterkunft zu Unterkunft transportiert – Sie müssen sich beim Packen also nicht einschränken.
Anfrage
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