Essen und Trinken in Paraguay

Die paraguayische Küche ist eine Fusion aus spanischer und indigener Guaraní-Tradition – ihre Grundpfeiler sind Mais, Maniok (Mandioca) und viel Fleisch. Bodenständig, herzhaft und eng mit dem Alltag verbunden.

Typische Gerichte

Frühstück

Cocido – mit Kohle karamellisierter Mate-Tee mit Milch, oder Kaffee

  • Mbeju – Fladen aus Maniokstärke
  • Chipa – Käsebrötchen aus Mais- und Maniokmehl (allgegenwärtig)

Mittag- & Abendessen

  • Asado – gegrilltes Rindfleisch, begleitet von gekochter Mandioca statt Kartoffeln
  • Sopa Paraguaya – pikanter Maiskuchen, scherzhaft „die einzige feste Suppe der Welt"
  • Vori Vori – Suppe mit Maisbällchen
  • Surubí – exzellenter Süßwasserfisch aus den großen Flüssen
  • Lomitos – saftige Steak-Sandwiches aus den abendlichen Straßenimbissen (Lomiterías), dazu Empanadas und Burger
  • Nachtisch: Dulce de Mamón (eingelegte Papaya), Süßspeisen mit Dulce de Leche

vegetarische Optionen:

  • Chipa Guazú – herzhafter Maisauflauf
  • Sopa Paraguaya – auch in fleischloser Variante
  • Wachsende vegetarisch-vegane Restaurantszene in Asunción

Getränke

  • Tereré – eiskalter Mate-Tee, oft mit Heilkräutern; Nationalgetränk und soziales Ritual
  • Cerveza – eiskaltes Bier, der klare Favorit
  • Caña – lokaler Zuckerrohrschnaps mit Honig, pur oder im Cocktail
  • Wein spielt nur eine Nebenrolle

Wichtig: Leitungswasser sollten Reisende meiden – gefiltertes Wasser oder Wasser aus Flaschen ist die sichere Wahl.