Sonstige Informationen über Aruba
Geld & Währung
Die offizielle Währung ist der Aruba-Florin (AWG). Da er fest an den US-Dollar gekoppelt ist (1 US-Dollar entspricht etwa 1,79 AWG), wird der US-Dollar praktisch überall akzeptiert und im Alltag häufig verwendet. Preise sind oft in beiden Währungen ausgezeichnet, und Ihr Wechselgeld erhalten Sie in der Regel in Florin. In Oranjestad und den touristischen Gebieten gibt es zahlreiche Geldautomaten, die internationale Karten akzeptieren. Visa und Mastercard werden fast überall angenommen, American Express etwas seltener. Zu den zuverlässigen Banken zählen die Aruba Bank, die Caribbean Mercantile Bank und die RBC Royal Bank. Karten können Sie nahezu überall einsetzen, für Kleinigkeiten wie einen Drink am Strand, ein Parkticket oder ein Souvenir auf dem Markt ist Bargeld aber praktisch.
Wichtig: Wechseln Sie niemals Geld auf der Straße und prüfen Sie vorab die Auslandsgebühren Ihrer Bank.
Zeitverschiebung
Aruba liegt in der Atlantic Standard Time und stellt die Uhr nicht auf Sommerzeit um. Zu Deutschland beträgt der Unterschied in der deutschen Winterzeit fünf Stunden und während der deutschen Sommerzeit sechs Stunden, jeweils zurück.
Kleidung
Tagsüber ist leichte, atmungsaktive Kleidung ideal, an den Stränden und in den touristischen Orten genügt lockere Freizeitkleidung. Für Restaurants, Bars oder Kasinos am Abend empfiehlt sich ein gepflegter „Smart Casual"-Stil. Da Hotels, Restaurants und Einkaufszentren oft stark klimatisiert sind, ist eine leichte Jacke nützlich. Für Wanderungen im Arikok-Nationalpark sollten Sie festes Schuhwerk einpacken, da das Gelände steinig und von Kakteen geprägt ist.
Elektrizität
Die Stromspannung beträgt rund 120 Volt bei 60 Hertz. Verwendet werden Steckdosen vom Typ A und B nach US-Norm, weshalb Sie für Ihre europäischen Geräte einen Reiseadapter benötigen.
Telefon & Internet
Die Netze auf der Insel sind modern und zuverlässig. Hauptanbieter sind der staatliche Betreiber SETAR und Digicel. Beide bieten spezielle Prepaid-SIM-Karten für Touristen an, die oft schon Datenpakete enthalten und die Sie am Flughafen oder in den offiziellen Stores bekommen. Komfortabel ist auch eine Reise-eSIM, die Sie schon vor der Abreise buchen können. Bitte beachten Sie, dass Aruba nicht zur EU gehört und die EU-Roaming-Verordnung deshalb nicht greift, wodurch Roaming über den eigenen Vertrag sehr teuer werden kann. In den meisten Hotels, Resorts, Restaurants und Cafés steht WLAN zur Verfügung, sodass Sie über Dienste wie WhatsApp kostenlos telefonieren und schreiben können.
Die Ländervorwahl lautet +297, klassische Ortsvorwahlen gibt es nicht.
Einkaufen & Souvenirs
Aruba ist für seine erstklassigen Shopping-Meilen in Oranjestad bekannt. In der Renaissance Mall locken internationale Designermarken und hochwertiger Schmuck zu attraktiven, teils zollfreien Preisen. Besonders authentisch sind Produkte aus Aloe Vera, denn die Insel beheimatet eine der weltweit ältesten Fabriken für diese Heilpflanze. In den modernen Malls sind die Preise fest kalkuliert und Feilschen ist unüblich. Auf lokalen Kunsthandwerksmärkten ist ein höfliches Verhandeln möglich, wird aber eher zurückhaltend gehandhabt und meist mit einem kleinen Rabatt beim Kauf mehrerer Stücke belohnt.
Trinkgeld
In vielen Restaurants wird automatisch eine Servicegebühr von 10 bis 15 Prozent auf die Rechnung gesetzt. Ist diese enthalten, ist ein zusätzliches Trinkgeld optional, andernfalls sind rund 15 Prozent üblich. Reiseführern gibt man bei Tagestouren etwa 5 bis 10 US-Dollar pro Person, Fahrern rund 10 bis 20 US-Dollar für die Gruppe und bei kurzen Taxifahrten rundet man den Betrag einfach auf. Für Gepäckträger ist rund 1 US-Dollar pro Gepäckstück angemessen und für das Reinigungspersonal etwa 2 bis 3 US-Dollar pro Tag. In vielen Hotels gibt es zudem eine zentrale Trinkgeldbox für das gesamte Team, in die ein Betrag von etwa 5 US-Dollar pro Aufenthaltstag sehr geschätzt wird.
Toiletten
In touristischen Zentren, Einkaufszentren und Hotels finden Sie saubere, moderne Anlagen nach westlichem Standard (an bewirtschafteten Stränden teils gegen kleine Gebühr). In den Nationalparks und an abgelegenen Naturbuchten gibt es dagegen häufig gar keine Toiletten, weshalb Sie Ausflüge entsprechend planen sollten. Ein kleines Händedesinfektionsmittel für unterwegs ist empfehlenswert.
Sicherheit
Aruba gehört zu den sichersten Inseln der Karibik und Gewaltkriminalität gegenüber Touristen ist selten. Am häufigsten sind Gelegenheitsdiebstähle aus Mietwagen, an Stränden und in Unterkünften. Bewahren Sie Wertsachen deshalb im Hotelsafe auf und nehmen Sie an den Strand nur das Nötigste mit. Lassen Sie im Mietwagen nichts Sichtbares zurück und klären Sie bei Taxis den Preis vor der Fahrt, da meist feste Tarife statt Taxameter gelten. An der rauen Nordküste ist das Baden wegen starker Strömungen gefährlich, weshalb Sie bevorzugt an den ruhigen Stränden der Südwestküste schwimmen und lokale Warnhinweise beachten sollten. Wer eine Drohne mitbringt, muss diese vorab bei der Luftfahrtbehörde registrieren und die Flugverbotszonen beachten.
Mietwagen & Verkehr
Zum Fahren genügt in der Regel Ihr nationaler Führerschein. Die Hauptstraßen sind meist gut asphaltiert, auf dem Weg zu abgelegenen Buchten und im Arikok-Nationalpark stoßen Sie jedoch auf unbefestigte Schotterpisten, für die ein Fahrzeug mit höherer Bodenfreiheit oder ein Geländewagen von Vorteil ist. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen innerorts meist bei 40 km/h und außerorts zwischen 60 und 80 km/h. Mautstraßen gibt es auf der Insel nicht. An Tankstellen zahlt man üblicherweise per Vorauskasse, und da Tankstellen auf dem Land seltener sind, sollten Sie rechtzeitig tanken. Zur Orientierung funktionieren Apps wie Google Maps oder Waze hervorragend, wir empfehlen aber, vorab Offline-Karten herunterzuladen. Für Mietwagen raten wir dringend zu einer Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung.
Notrufnummern
Feuerwehr und Rettungsdienst erreichen Sie unter 911, die Polizei unter 100 und die Küstenwache unter 913.